Veranstaltung: E-Learning Branche auf der CeBIT

logo cebit lksDas CeBIT Forum Learning & Knowledge Solutions bietet ab Dienstag kommender Woche die nächste Gelegenheit, sich über bewährte und neue Ansätze aus dem Bereich des digitalen Lernens zu informieren. Das Forum besteht aus einer Themenplattform mit Diskussionen zu aktuellen Trendthemen und einem daran gekoppelten Ausstellungsbereich. Seitens D-ELAN richten wir im Rahmen des Forums am Donnerstag, 4. März, von 13:20 bis 15:00 Uhr eines der diesjährigen Branchenpanels aus. Im Blickpunkt stehen die sich verändernden Rahmenbedingungen für den E-Learning-Markt.

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LERNET 2.0-Roadshow: eLearning in KMU – gute Beispiele aus der Praxis

Von Dezember 2008 bis Dezember 2009 haben wir in Kooperation mit verschiedenen regionalen Partnern des NEG und Akteuren aus dem Netzwerk des D-ELAN eine bundesweite Veranstaltungsreihe zum Thema E-Learning in KMU durchgeführt. Neben Fachvorträgen von Experten wurden auf jeder der insgesamt 11 Veranstaltungen Best-Practice Beispiele vorgestellt. Hier die einzelnen Stationen:

LERNET 2.0-Roadshow (12/2008-11/2009) auf einer größeren Karte anzeigen
Die Nachberichte und Vortragsfolien der einzelnen Stationen findet man weiter unten.
Die Best-Practice Beispiele gibt es zusätzlich zu Fallstudien aufbereitet im LERNET-Wiki. Im LERNET-WIki sammeln wir gute Beispiele aus der Praxis aus unterschiedlichen Branchen.

Preiswürdige E-Learning-Lösungen – auch für den Mittelstand interessant

DELINA_Logo_hoch_2010In der kommenden Woche verleihen wir seitens des D-ELAN zum fünften Mal unseren E-Learning Nachwuchspreis D-ELINA. Für den ausgeschriebenen Sonderpreis konnten nach 2009 zum zweiten Mal auch etablierte E-Learning-Anbieter Bewerbungen einreichen. Seit einigen Tagen nun stehen die Nominierungen fest. Einen Schwerpunkt bilden Lernlösungen aus dem Schul- und Hochschulbereich. Einige der preisverdächtigen Projekte bieten auch für kleinere Unternehmen interessante Möglichkeiten, die ich nachfolgend kurz vorstellen möchte.

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Lernplattformen für KMU: Beispiel Druck- und Medienbranche

Mediencommunity 2.0Die Druck- und Medienbranche ist geprägt durch eine Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen, bei denen noch lange nicht jeder Mitarbeiter einen internetfähigen Computerarbeitsplatz hat.

Für diese Branche steht ab jetzt unter  www.mediencommunity.de ein neues Lernportal mit vielen Web-2.0-Funktionen zur Verfügung. Zur Hauptzielgruppe des Portals gehören Mediengestalter, Drucker und Buchbinder. Das Beispiel ließe sich bestimmt auch gut auf andere Branchen übertragen. Weiterlesen »

Top 100 E-Learning Werkzeuge 2009

Jane Hart hat auch in diesem Jahr wieder eine Liste mit den beliebtesten E-Learning Werkzeugen erstellt. Ein Großteil der Tools ist kostenlos im Web verfügbar:

Klarer Gewinner in diesem Jahr ist der Microblogging Dienst Twitter. Im Jahr 2007 noch auf Platz 43, im Folgejahr auf Platz 11 befindet sich Twitter nun auf Platz 1.

Veranstaltung: Internes Marketing als Erfolgsfaktor für E-Learning im Unternehmen?

Marketingstrategien für E-LearningDie Überzeugungsarbeit, die bei der Einführung von E-Learning zu leisten ist, wird häufig unterschätzt. Nicht nur Führungskräften sondern vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen für neue Lernformen gewonnen werden.

Hängt der Erfolg von E-Learning also (auch) von einer cleveren Marketingstrategie und einem ausreichenden Marketingbudget ab? Wie kann die Einführung von Lernlösungen unterstützt werden und was ist aus erfolgreichen Projekten zu lernen?

Diesen Thema greift der D-ELAN dieses Jahr in dem öffentlichen Teil seiner Mitgliederversammlung auf:

Wann?  2. Dezember 2009, 15:30 Uhr
Wo? DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin, Raum 010

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Abschluss E-Learning-Roadshow: kollaboratives und arbeitsplatznahes Lernen sind Erfolgsgaranten

Berlin war am 12. November die letzte Station der E-Learning-Roadshow. Gemeinsam mit dem eComm Berlin, Kompetenzzentrum im Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr konnten wir im Ludwig Erhard Haus knapp 50 Teilnehmer begrüßen.

Da es sich um unsere Abschlussveranstaltung handelte, haben wir das Programm im Vergleich zu den anderen Roadshow-Stationen etwas erweitert. Neben den bewährten Praxisanteilen ging es auch um den Stellenwert von E-Learning in der Weiterbildung aus unterschiedlicher Perspektive. Moderiert wurde die Veranstaltung von Liane von Billerbeck von Deutschlandradio Kultur. Hier findet man wie gewohnt, die Vortragsfolien zum durchblättern. Der Vortrag von Martin Lindner verfügt zusätzlich über Ton:

Nachfolgend möchte ich einige Aspekte aus den Vorträgen herausgreifen und kurz beschreiben. Nicht fehlen durfte zu Beginn ein Rückblick auf die früheren LERNET-Projekte, ohne die unser Projekt und damit auch die Roadshow nicht zustande gekommen wären.

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Veranstaltung: E-Learning Praxis im Blickpunkt

Bereits eine Woche nach dem Abschluss der E-Learning-Roadshow in Berlin, bietet das Trend-Forum Learning & Knowledge Solutions am 19. November in Hannover eine weitere Möglichkeit, Best Practice im E-Learning zu erleben. Gemeinsam mit dem Verband eLearning Business Norddeutschland (vebn) und der Deutschen Messe AG lädt D-ELAN zu der halbtägigen Veranstaltung ein. Interessenten können sich dabei nicht nur einen Überblick über erfolgreiche E-Learning-Lösungen verschaffen, sondern erfahren auch, wie das Forum Learning & Knowledgs Solution, ein Konzept aus Ausstellung, Forum & Networking, auf der CeBIT 2010 aussehen wird.

Gespannt sein darf man  auf “Europas größtes Bildungsprojekt”, das D-ELAN-Mitglied bit media vorstellen wird. Auch die Einschätzung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Rolle der digitalen Medien in der berufsbegleitenden Weiterbildung dürfte eines der Highlights im Programm werden.

icon for podpress  Programm_Trendforum Learning & Knowledge Solution: Download (150)

Kurzinterview mit Frank Esch, sitewaerts GmbH: Klein anfangen, den Lerner nicht überforden

Frank Esch, sitewaerts GmbH Die erfolgreiche Einführung von E-Learning im Unternehmen benötigt eine Strategie. Denn E-Learning ist kein Selbstläufer. Der Erfolg hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Wichtig ist es den Lerner nicht zu überfordern.

Die Sitewaerts GmbH mit Sitz in Karlsruhe berät und begleitet Organisationen, die E-Learning nutzen wollen.
Wir haben dem E-Learning Experten Frank Esch (Geschäftsführer der sitewaerts GmbH) vier Fragen zur Einführung von E-Learning gestellt:

Bitte geben Sie einem Bildungsverantwortlichen in einem KMU doch einmal drei gute Ratschläge, wie die Einführung von E-Learning in seinem Unternehmen gelingt.

Der erste Schritt ist die Entwicklung einer E-Learning-Strategie, die in die bestehenden Personalentwicklungsmaßnahmen integriert und „von oben“ gefördert werden muss. Wichtigste Fragestellung: Welche Zielgruppen besitzen welches Vorwissen und sollen zukünftig welche Kompetenzen erlangen? Im Rahmen einer Pilotierungsphase werden dann geeignete Methoden und Maßnahmen ausgewählt, die idealerweise arbeitsbegleitendes Lernen ermöglichen.  Darüber hinaus ist eine kontinuierliche Erfolgsmessung notwendig. Z.B. kann aus den Lernerfolgen der Mitarbeiter permanent der zukünftige Weiterbildungsbedarf ermittelt sowie die bestehenden Maßnahmen optimiert und bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Und was muss er machen, damit die Einführung auf jeden Fall schief geht?

Ein häufiger Fehler ist der Glaube daran, dass E-Learning-Systeme und Werkzeuge das Problem der Wissensverbreitung im Unternehmen von alleine lösen. Aber dieTechnologie ist nur Mittel zum Zweck – weniger bringt meist mehr. Nicht selten werden schon zur Einführung umfangreiche und teure Content-Strecken produziert und unvorbereitete Lerner damit bombardiert – meist in Verbindung mit einer unnötig funktionsüberladenden Lernplattform. Der Kompetenzaufbau bei den Mitarbeitern tendiert gegen Null, nur die Kosten entwickeln sich prächtig. Daher empfehlen wir: Klein anfangen! Und: E-Learning ist Selbstlernen. Ohne Integration in bestehende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und ohne ein nachhaltiges Gesamtkonzept geht die Einführung definitiv schief.

Wie soll er Ihrer Meinung nach seine Mitarbeiter überzeugen, dass E-Learning für das Lernen im Unternehmen sinnvoll ist?

E-Learning als Ergänzung zu den bestehenden Weiterbildungsmaßnahmen bringt den Mitarbeitern und dem Unternehmen nur Vorteile. Mit Hilfe von E-Learning kann der jederzeitige Zugriff auf das Unternehmenswissen realisiert werden. Der Mitarbeiter kann dadurch seine tägliche Arbeit schneller und einfacher erledigen und leistet damit einen Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Wie würden Sie E-Learning einem Chef erklären?

Nutzung neuer Medien für eine bedarfsgerechte Wissensvermittlung und effiziente Verbreitung von Wissen im Unternehmen als Ergänzung oder Alternative zu klassischen Schulungsmaßnahmen. Der Einsatz von E-Learning ermöglicht zudem die Optimierung und Steuerung von Aus-und Weiterbildungsaktivitäten und sichert damit den Unternehmenserfolg.

Wer mehr über erfolgreiches E-Learning im Unternehmen erfahren möchte, der ist herzlich zur Abschlussveranstaltung unserer bundesweiten LERNET-Roadshow in Berlin eingeladen. Dort präsentieren verschiedene Experten Konzepte und Best-Practice Beispiele.

Microlearning – Können Kurzformate für die bessere Verzahnung von Lernen u. Arbeiten im Unternehmen sorgen?

Als ein Erfolgsfaktor für E-Learning im Unternehmen wird häufig die Integration des Lernens in den Arbeitsprozess genannt. Das kann man sich etwa so vorstellen: Der Mitarbeiter stößt im Arbeitsprozess auf ein Problem und eignet sich dann das nötige Wissen an um das Problem zu lösen. In diesem Fall wird nicht formell und auf Vorrat, sondern informell und bei Bedarf gelernt.

Lernen in kleinen Schritten und kurzen Zeiteinheiten bezeichnet man als Microlearning. Das kennt jeder aus der eigenen Erfahrung, wenn er z.B. mal eben etwas bei Google oder Wikipedia nachschlägt, oder einen Blogbeitrag liest wie diesen hier.

Eine kurze Einführung zu dem Thema findet man in diesem Videointerview mit Prof. Dr. Martin Lindner, der auch auf der Abschlussveranstaltung unserer LERNET 2.0 Roadshow in Berlin zu Gast sein wird:

Auch im Weiterbildungsblog wird man zu dem Thema fündig. Jochen Robes hat für das Handbuch E-Learning einen Beitrag zum Thema Microlearning verfasst, den er in seinem Blog netterweise zur Verfügung stellt.

Microcontents haben aus meiner Sicht das Potenzial das Lernen besser als bisher in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine Herausforderung dürft darin liegen Mitarbeitern den Zugang zu Microcontents zu erleichtern bzw. den Zugang überhaupt erst zu ermöglichen.

Gibt es dazu andere Meinungen? Welche Rahmenbedingungen müssen für die Verzahnung von Lernen und Arbeiten im Unternehmen erfüllt sein und was sind die Herausforderungen?